NEU
Ausgabe 2017
JETZT BESTELLEN! »


001.jpg002.jpg003.jpg004.jpg005.jpg006.jpg007.jpg008.jpg009.jpg010.jpg011.jpg012.jpg013.jpg014.jpg015.jpg016.jpg017.jpg018.jpg019.jpg020.jpg021.jpg022.jpg023.jpg024.jpg025.jpg026.jpg027.jpg
Das Richtige für jeden Geschmack

Das Richtige für jeden Geschmack

Liebe Feinschmecker

Mitten im Klick-Zeitalter der Hater und Liker mag es als Anachronismus gelten, aber die weit verbreitete Daumen-hoch-oder-runter-Mentalität ist nicht unser Ding. Selbstverständlich drücken wir jemandem die Daumen, um Gutes zu wünschen, wir freuen uns auch über Menschen mit grünem Daumen und ihr besonderes Geschick im Umgang mit Pflanzen.


«Daumen hoch» wird als positive, «Daumen runter» als negative Geste verstanden. Darin liegt aber ein kleines Missverständnis. Bei den Gladiatorenkämpfen zur Zeit der alten Römer konnten die Zuschauer oder der Kaiser entscheiden, ob ein Gladiator das Leben geschenkt bekam, und das wurde per Handzeichen angezeigt. Zumindest in Filmen wurde das so dargestellt. In Tat und Wahrheit versinnbildlichte der nach oben gerichtete Daumen wohl eher etwas anderes: das nach oben gerichtete Schwert. Was gleichzusetzen war mit: Tötet den Gladiator! Wurde aber der Daumen mit den Fingern umschlossen, symbolisierte er das weggesteckte Schwert, dem Gladiator sollte also das Leben geschenkt werden. Woher das Missverständnis kommt? Darüber scheiden sich die Geister.


Wir voten nicht mit «Daumen hoch» oder «Daumen runter». Das ist uns zu einfach, zu billig. Innerhalb von Sekunden etwas zu haten oder zu liken. Vor allem der nach unten gerichtete Daumen gefällt uns nicht. Deshalb ist diese Funktion bei unserem populären Magazin ZÜRICH GEHT AUS! von vorneherein ausgeschaltet. Schon in unseren Köpfen. Wir besuchen, beschreiben und bewerten Restaurants ausschliesslich mit dem Ziel, empfehlenswerte Restaurants herauszufiltern. Anders ausgedrückt: Wir möchten Ihnen nicht erzählen, in welches Lokal sie nicht hingehen sollen, sondern Sie dazu ermuntern, etwas auszuprobieren, das Ihnen mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit gefallen wird. Ob Neues oder Altbewährtes, wir waren vor Ort. In diesem Jahr. Um aktuell aufzuzeigen, wo man kulinarisch etwas erleben kann. Ganz gleich, ob man gerade mehr Lust auf eine einfache Beiz hat oder ein Tête-à-Tête in einem Feinschmeckerlokal. Auf eine Pizza oder saftig-zarte kleine Sot-l’y-laisse.

 

Auf der Suche nach Restaurants mit gutem Essen sind wir 185 Mal fündig geworden. Uns war die Vielfalt wichtig, für jeden Geschmack das richtige Restaurant zu finden. Unser Magazin soll beim Blättern und Lesen ganz einfach Lust machen. Auf Zürich und auf viele wunderbare Restaurants in der Stadt und der näheren und weiteren Umgebung, die es zu entdecken gilt. Dabei wünsche ich Ihnen viel Vergnügen.
 

Wolfram Meister

 

#zürichgehtaus